Who let the Hops out? IPA-Tasting bei Hopper Bräu

Seitdem Hopper Bräu Ende September endlich eine eigene Brauerei hat, veranstalten die Craftbeer-Experten in ihrer Brauhalle regelmäßig kleine Events. Klar, die Marke will gestärkt und verbreitet werden. Aber den Lokal-Matadoren geht es auch um den Spaßfaktor. Denn ja, Craftbeer macht einfach Spaß. Weg vom Nullachtfuffzehngeschmack, hin zum individuellen Bier, das derart reich an Eigenarten ist (Geruch, Geschmack, Farbe, Abgang …), dass man tatsächlich von Braukunst sprechen kann.

fb_img_1481992124121.jpg

 

Vergangenen Samstag öffnete Hopper Bräu unter dem Motto „Who let the Hops out“ erneut die Brauereitüren – und wir waren endlich auch mal dort. Von 12 Uhr mittags bis kurz vor Mitternacht konnte man zehn verschiedene und frisch gezapfte IPAs (Indian Pale Ale) verkosten – wahlweise in großen 0,3-Gläsern oder eben als Tasting Trays mit fünf verschiedenen Sorten in 0,1-Gläsern. Selbstverständlich waren auch die beiden IPAs „Amerikanischer Traum“ (super fruchtig mit schöner vordergründiger, aber eben nicht penetranter Hopfennote) und „Son of a Gun“ (was für ein herbe Würze  – vor allem Kerle dürften dieses IPA lieben) von Hopper Bräu selbst vertreten. Wie sich herausstellte, waren das auch tatsächlich die beiden besten IPAs des abends, was uns Braumeister Sascha erst nicht so richtig abnehmen wollte: „Ihr seid ja nur höflich.“  – „Nee, sind wir nicht, dein Bier ist einfach nur geil!“

received_1296576090404675.jpeg

 

Bei mir lag auch noch das aus England stammende „Beavertown“ ganz weit vorne.  Zum einen, weil es ein leichteres IPA ist (was für Mädchen) und zum anderen, weil man von einer Nase voll frischer und lebhafter  Zitrusfrucht begrüßt wird. Bei dem Geruch kam dann selbst Braumeister Sascha so richtig ins Schwärmen: „Wenn ich die Nase von ‚Beavertown‘ mit dem Geschmack von ‚Amerikanischer Traum‘ verbinden könnte … hach.“ Dabei muss sich Sascha in Sachen Braukunst echt nicht verstecken. Denn wie gesagt: seine Biere sind schon ziemlich geil.

aviary-image-1482049010420.jpeg

 

Gefördert wurde der Bierentdeckungsgenuss dann natürlich noch durch die lockere und gemütliche Atmosphäre vor Ort. Die freundlichen Menschen an der Bar schenkten im Akkord aus und verloren dabei nie ihr Lächeln – gute Laune vorprogrammiert. Europalettentische mit Maxikerzenständern luden ebenso zum Verweilen ein, wie die gemütlichen Bierbänke. Und natürlich wurde mit Chili con und sin Carne auch fürs leibliche Wohl gesorgt, während am Europaletten-DJ-Pult abwechslungsreiche Ohrenunterhaltung lief. Kurzum: ein wirklich genialer und geselliger Abend, denn man kam auch recht schnell mit den anderen Craftbeer-Liebhabern ins Gespräch.

aviary-image-1482048898988.jpeg

Wir haben nach drei Tasting Trays (mit den ersten beiden haben wir uns durch alle IPAs probiert, ein drittes Tray bestand aus unseren Lieblings-IPAs) dann noch ein Sixpack „Salonsozalist“ mitgenommen. Weil wir das noch nicht kannten. Zu Hause haben wir dann erst beim Öffnen der ersten Flasche bemerkt, dass es Starkbier ist. Der Rest ist Schweigen …

20161218_093646.jpg

Wer sich für die Craftbieere von Hopper Bräu interessiert, hier geht es zur Website der Jungs und hier zur Facebook-Seite.

Advertisements

Ein Kommentar Gib deinen ab

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s