Vorankündigung: Ausstellung „Hafenperlen“ von Martina Pisbach im Salon Stoer

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Faszination des Weiblichen: Eingebettet in die Ästhetik der 50er Jahre, fotografiert Martina Pisbach (aka rosawildfleisch) seit über zwanzig Jahren Frauen, die fernab der glatten und bedeutungslosen Mainstreamoberflächenideale den Mut haben, ihr Schönheit von innen nach außen zu tragen und sich so präsentieren, wie sie sind: schön, wild, stark und selbstbewusst. Vom 14. Mai an kann man einen Ausschnitt aus ihrem Werk in der Ausstellung „Hafenperlen“ im Salon Stoer bewundern.

Normalerweise mache ich auf meinem Blog ja keine Vorankündigungen zu künstlerischen Events, sondern berichte lieber direkt von meinen Vernissage-Eindrücken. Dieses Mal mache ich aber eine Ausnahme, denn wenn am 14. Mai im Salon Stoer um 16 Uhr die aktuelle Ausstellung von Martina Pisbach eröffnet wird, mutiert die Elbgängerin zur Seinegängerin, weil ich mich auf dem Weg gen Paris befinde. Weil ich aber die Arbeiten  der Fotografin nicht nur sehr gut kenne, sondern eben auch sehr schätze, möchte ich euch auf diesem Wege einfach zur Vernissage einladen.

Frauen am Hafen ästhetisch in Szene gesetzt – das hört sich zunächst recht gängig an. Mit Sex aufgespritzte Weiblichkeit findet man als Klischee ja leider viel zu häufig abgelichtet. Was für eine Wohltat sind da die Bilder von Martina Pisbach, die in ihren Werken zwar auch immer eine gehörige Portion Erotik einfließen lässt, dabei aber niemals sexistisch wird, da sie den Sexappeal ihrer Modelle nicht künstlich aufplustert. „Schönheit liegt für mich jenseits vorgegebener Normen“, erklärt die Künstlerin. „Ich will den einzigartigen Zauber des Augenblicks einfangen, die Stärke hervorheben. Die Modelle sind stark, lebendig und anmutig, machmal ungezähmt sowie eigenwillig, haben Rundungen mit Ecken und Kanten.“

Vielleicht liegt genau darin ja die Faszination begründet, die ich empfinde, wenn ich mir die Fotografien von Martina Pisbach anschaue. Denn obwohl die Modelle quasi in das Ästhetikkorsett eines längs vergangenen Jahrzehnts geschnürt sind, kommen sie derart natürlich und ungekünstelt herüber, dass die 50er Jahre plötzlich ganz aktuell erscheinen. Kunst und die menschliche Natur gehen in den Bildern Hand in Hand statt sich gegenseitig zu bekämpfen. Dadurch strahlen die Werke eine unglaubliche Lässigkeit und Ungezwungenheit aus. Wobei natürlich auch die Liebe der Künstlerin zum Hamburger Hafen und St. Pauli eine sehr große Rolle spielen. Kein Wunder, dass sie nach ihren Ausstellungen „Heimathafen“ und „Elbperlen vor Anker“ nun in „Hafenperlen“ die maritime Atmosphäre erneut aufgreift und damit gekonnt die freie und ungezähmte Weiblichkeit ihrer Modelle unterstreicht.

Wer jetzt neugierig geworden ist, findet hier alle Details zur Vernissage sowie zur Ausstellung:

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